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HUNDE ist ein Projekt über die ostdeutsche Landschaft, einen Sommersturm und die Generation der heute 30jährigen. Eine junge Frau, die das Haus ihrer abwesenden Eltern bewacht und einen ehemaligen Mitschüler aufnimmt, der vor Jahren aus der Stadt verschwand. Ein junger Mann, der in der Sturmnacht nicht allein sein kann und am nächsten Morgen verletzt in einem unbekannten Zimmer erwacht. Und: Der nach Jahren Zurückgekehrte, der in eine Vergangenheit voller Brutalität eintaucht … In der heißen Sommerluft braut sich langsam der Sturm zusammen.

Der erste Teil dieser neuen Projektreihe beschäftigt sich mit der Idee des Hündischen: Treue und Unterwerfung, Devotsein und Würde und mit des Menschen „Besten Freund“, dem Hund, das verstörende Gegenüber,das uneindeutige Lebewesen zwischen Wildnis und Zivilisiertheit.

>Kooperationspartner: Theater Hebbel am Ufer Berlin, Europäisches Zentrum der Künste Hellerau

Susann Maria Hempel, Olaf Helbing, Janek Müller, Peter Schütz, Peter Wächtler und Jakub Palacz.

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von „Poker im Osten“ und die Stadt Weimar.


Rezensionen:

Berliner Morgenpost, 27.9.2005, von Hans Peter Göpfert
"... in diesem Text von Janek Müller geht es um ausgezehrte verlassene Orte im Osten, um Rückkehr und Verstörung, um Gewalt ... vom ersten Augenblick an steht die Inszenierung unter Thriller-Spannung ... eine erstaunlich dichte Aufführung. Sie gibt ein Gefühl von Nähe und Fremdheit, Trennung und Wiederbegegnung."

Dresdener Neueste Nachrichten, 9.9.2005, Norbert Seidel
"Ein ... Abgrund, der des einsamen Individuums in einer abstoßenden, kleinbürgerlichen Provinz-Einöde, erfährt seine gar nicht so sehr überzeichnete, aber starke Darstellung."

Theater der Zeit, 10/05, Christine Wahl
"Vor allem aber ist "Hunde" eine außergewöhnliche Auseinandersetzung mit den Biografien der, wenn man so will, letzten DDR-Generation: Eine Frau und zwei Männer ... verschlägt es nach Jahren zurück in die ostdeutsche Provinz. ... Stärker noch als die anfallartig hereinbrechenden Erinnerungsfetzen ist es tatsächlich der Raum, der diese theatrale Recherche so bemerkenswert macht. ... Ein Katastrophengebiet, eine ostdeutsche Schrumpfstadt, eine Referenz an Tarkowskij-Filme?"